FAQ - Häufig gestellte Fragen
1. Wann brauche ich einen Energieausweis ?
Ein Energieausweis ist erforderlich (gesetzlich vorgeschrieben), wenn eine Immobilie verauft oder vermietet werden soll.
Es unterschieden zwischen Verbrauchs- und Bedarfsausweis.
2. Lohnt sich eine Energieberatung ?
Eine Energieberatung lohnt sich in den meisten Fällen, da sie oft der Türöffner für staatliche Fördergelder ist und teure Fehlplanungen bei der Sanierung verhindert.
- Höhere Förderquoten: Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) erhalten Sie oft einen zusätzlichen Zuschuss-Bonus (z. B. 5 % extra für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle sowie Verdopplung der förderfähigen Kosten je WE).
- Staatliche Kostenübernahme: Das Bundesam für Wirtschaftskontrolle (BAFA) übernimmt seit August 2024 50 % der Beratungskosten (bis max. 650 € bei Ein- und Zweifamilienhäusern).
- Vermeidung von Bauschäden: Experten stellen sicher, dass Dämmung und Lüftung zusammenpassen, um Schimmelbildung durch eine zu dichte Gebäudehülle zu vermeiden.
- Wertsteigerung: Ein energetisch optimiertes Haus erzielt deutlich höhere Verkaufs- oder Mietpreise. Ein schlechter Energiestandard kann den Wert einer Immobilie massiv senken
3. Wann ist eine Energieberatung besonders sinnvoll?
- Vor einer Sanierung: Um die sinnvollste Reihenfolge der Maßnahmen (z. B. erst Dämmung, dann Heizungstausch) festzulegen.
- Bei Förderanträgen: Für viele KfW-Kredite oder BAFA-Zuschüsse ist die Einbindung eines zertifizierten Energie-Effizienz-Experten zwingend vorgeschrieben.
- Nach einem Hauskauf: Seit 2020 ist ein informatorisches Beratungsgespräch bei Eigentümerwechsel für Ein- und Zweifamilienhäuser unter bestimmten Bedingungen Pflicht.
